Schuppenflechte

Schuppenflechte oder Psoriasis ist eine Krankheit, an der ungef. 2 % der Menschen erkranken. Die Krankheit entfaltet sich unabhängig vom Alter.

Bei der Schuppenflechte sind die entzündeten Hautbereiche üblicherweise scharf abgegrenzt von gesunder Haut, gerötet und mit silbrig-weißen Schuppen bedeckt.

Ljubljana, Maribor, Moravske Toplice Mojca Bizjak, Dr. med., Dr. Katarina Trčko, Dr. med., Ajda Fabjan, dr.med.
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Bei Psoriasis-Patienten wird dem verschlechterten Hautbild und unangenehmen Juckreiz zufolge die Lebensqualität stark beeinträchtigt. An Händen und Füßen können auch schmerzhafte Hautrisse entstehen.

Es ist gut zu wissen

Die Schuppenflechte ist erblich, nicht ansteckend und hinterlässt keine Narben. Die Vererbungsart ist kompliziert und nicht vollkommen abgeklärt. Falls einer der Eltern die Schuppenflechte hat, besteht beim Kind eine 25 % Wahrscheinlichkeit für die Erkrankung.

Mögliche Ursachen für die Verschlechterung der Schuppenflechte sind: Racheninfektion, Stress, Alkohol, Rauchen, Hautverletzungen (z.B. Schnittwunden, Kratzwunden) sowie bestimmte Medikamente. Die Schuppenflechte verschlechtert sich ohne offensichtlichen Grund oder Auslöser. Der Krankheitsverlauf kann nicht vorausgesehen werden. Verschlechterungen sind nicht abzusehen.

Es gibt mehrere Formen der Psoriasis:

  • Bei chronischer stabiler Psoriasis entstehen symmetrisch einzelne oder mehrere, scharf begrenzte, gerötete und schuppende Hautbereiche verschiedener Formen, die unter dem Ausdruck Plaques bekannt sind (siehe Bild 1 unten). Die am häufigsten betroffenen Bereiche sind Knie, Ellbogen, Oberkörper und Kopfhaut.
  • Die Schuppenflechte kann auch die Achseln, Leisten, die Gesäßspalte und den Genitalbereich betreffen (inverse Psoriasis).
  • Psoriasis guttata weist kleine, rote, schuppige Punkte auf, die aussehen wie über den Körper verteilte Wassertropfen, und tritt häufiger bei Kindern auf. Manchmal wird die Krankheit von einer Racheninfektion ausgelöst.
  • Bei instabiler Schuppenflechte vergrößern sich die Plaques und fügen sich manchmal zusammen, es entstehen auch neue Plaques. Wenn fast die gesamte Haut entzündet ist, handelt es sich um erythrodermische Psoriasis.
  • Bei der Psoriasis pustulosa bilden sich eitrige Hautbläschen (Pusteln).
  • Bis zu 50 % aller Patienten haben auch typische Veränderungen an den Nägeln von Zehen und Fingern (siehe Bild 2 unten).
  • Die Schuppenflechte kann auch die Gelenke betreffen (Psoriasis-Arthritis).
Zur Diagnosestellung sind meist keine besonderen Untersuchungen erforderlich.

Behandlung

Die Schuppenflechte kann nicht ursächlich geheilt werden, es kann jedoch eine wesentliche oder vollständige Verbesserung des Hautbildes erreicht werden.

Die Wahl der Behandlungsmethode wird bestimmt von: der Psoriasis-Art, deren Intensität sowie deren Einfluss auf die Lebensqualität. Zur Behandlung von milden Formen der Schuppenflechte verwenden wir lokale Glukokortikoide (z.B. Elocom®, Advantan®, Afloderm®, Locoidon®), Kalzipotriol (z.B. Daivobet®, Daivonex®, Xamiol®) sowie lokale Immunmodulatoren (Protopic®, Elidel®). Zur Behandlung von stark schuppenden Hautbereichen können salizylsäurehaltige Präparate vorteilhaft eingesetzt werden. Der Dermatologe berät Sie über den gezielten Einsatz von Präparaten an verschiedenen Hautbereichen. Vergessen Sie die regelmäßige Verwendung von Pflegesalben nicht.

Falls die erwähnten Maßnahmen nicht ausreichen oder wenn die Psoriasis bereits stark ausgeprägt ist, kann der Dermatologe verschiedene Behandlungen mit UV-Licht, Tabletten- oder Kapseltherapien (Acitretin, Ciclosporin, Methotrexat) sowie Injizieren von Biopharmazeutika verschreiben.

Was Sie selbst tun können

Berücksichtigen Sie konsequent die ärztlichen Anweisungen. Geben Sie das Rauchen auf und achten Sie auf die Einnahme von Alkohol. Versuchen Sie Stress im Alltag zu kontrollieren. Es bestehen keine glaubhaften Beweise für den Einfluss der Ernährung auf die Schuppenflechte, deshalb ist keine besondere Diät erforderlich. Allerdings ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung wichtig: die Studien der letzten Jahre haben gezeigt, dass Psoriasis-Patienten ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (kardiovaskuläre Erkrankungen), Zuckerkrankheit (Diabetes) und Fettleibigkeit (Adipositas) aufweisen. Bleiben oder werden Sie regelmäßig körperlich aktiv und vergessen Sie nicht regelmäßig Ihren Blutdruck zu messen.

Preisliste

    • Dermatologische Untersuchung60 € Dermatologische Untersuchung im Rahmen einzelner Hautkrankheiten.
    • Erweiterte dermatologische Untersuchung (mehrere Diagnosen)80 €
    • Dermatologische Kontrolluntersuchung40 do 60 €

Ergebnisse