Atopische Dermatitis

Atopische Dermatitis (atopisches Ekzem, auch Neurodermitis) ist eine häufige, von starkem Juckreiz begleitete Hautkrankheit. Sie betrifft bis zu 20 % der Kinder und bis zu 3 % der Erwachsenen. Oft nimmt die Krankheit einen langwierigen Verlauf mit abwechselnden Phasen der Verschlechterung und Verbesserung.

Die Haut juckt stark und ist gerötet.

Ljubljana, Maribor, Moravske Toplice Mojca Bizjak, Dr. med., Dr. Katarina Trčko, Dr. med., Ajda Fabjan, dr.med.
Dauer 30 min
Zurück zur ArbeitSofort
Preislisteab 60 €
Terminbuchen Fragen Sie uns
Das Hauptmerkmal ist der Juckreiz, der die Lebensqualität bedeutend mindern kann. Entzündete Haut kann geheilt werden.

Es ist gut zu wissen

Atopische Dermatitis ist die Folge des Zusammenspiels zahlreicher Faktoren. Bedeutend sind genetische Faktoren. Vererbt wird unter anderem eine geschädigte äußere Schutzschicht der Haut, wodurch die Verdunstung von Wasser aus der Haut beschleunigt (die Haut wird trocken) und somit die schädliche Einwirkung von Reizfaktoren aus der Umgebung, Allergenen und Mikroorganismen gefördert wird.

Die Hautveränderungen weisen unterschiedliche Ausprägungen auf. Während der Kindheit ist die entzündete Haut meist nässend, mit der Zeit wird sie jedoch trockener. Aufgekratzte Ekzeme sind häufig (Bild 1 unten). Atopische Dermatitis kann alle Körperteile betreffen, jedoch kommen die Ekzeme an manchen Körperteilen häufiger vor. Bei Erwachsenen werden vor allem Kniekehlen und Ellenbeugen (siehe Bild 2 unten), Gesicht, Hals, Oberkörper, Schultergürtel, Handgelenke und Hände betroffen.

Der Dermatologe erstellt die Diagnose anhand der Verlaufsdaten und des Erscheinungsbildes der entzündeten Haut. Allergietests sind zur Diagnosestellung nicht dringend erforderlich, können jedoch hilfreich sein. Ein positiver Allergietest bedeutet noch nicht, dass ein bestimmtes Allergen tatsächlich die atopische Dermatitis verursacht.

Behandlung

Die Behandlung ist anspruchsvoll und muss individuell angepasst werden. Es muss berücksichtigt werden, dass atopische Dermatitis die Folge von zahlreichen Einflussfaktoren ist, die bei einzelnen Patienten abweichen. Die genetische Veranlagung für diese Krankheit kann nicht beeinflusst werden. Falls Nahrungsmittel- oder Inhalationsallergene eine Verschlechterung der Krankheit hervorrufen, müssen diese gemieden werden. Eine Nahrungsmittelallergie kann vor allem bei Kindern die atopische Dermatitis verschlechtern. Eine Diät macht nur Sinn, wenn sie vom Arzt verschrieben wird.

Grundlegende entzündungshemmende Mittel sind lokale Glukokortikoide, die bei korrektem Einsatz sehr effektiv und sicher sind. Der Dermatologe bestimmt die entsprechende Dosis des einzunehmenden Mittels sowie die Behandlungsdauer. Neuere entzündungshemmende Mittel sind lokale Immunmodulatoren.

Oft ist auch eine antimikrobielle Therapie erforderlich.

Zur Behandlung einer ausgeprägten atopischen Dermatitis kann auch eine UV-Lichttherapie erfolgreich eingesetzt werden. Manchmal sind Mittel in Form von Tabletten von komplexer Zusammensetzung, die die Funktionen des Immunsystems vermindern, notwendig (Immunsuppressiva). Neue Hoffnung bringen Biopharmazeutika, die noch nicht zur Behandlung der atopischen Dermatitis zugelassen sind (Studien sind noch im Gange).

Was Sie selbst tun können

Wichtig ist konsequente Hautpflege. Durch tägliches, kurzzeitiges Waschen wird die Haut angefeuchtet und die Menge von Mikroorganismen reduziert. Zum Waschen empfehlen wir Syndete ohne Duftstoffe mit einem pH-Wert von 5 bis 6. Diese sind in Apotheken erhältlich. Von Schlüsselbedeutung ist die regelmäßige Verwendung von Pflegesalben, die Ihrer Haut Feuchtigkeit zuführen und die Barrierefunktion der Haut stabilisieren. Der Dermatologe empfiehlt die geeignete Salbe sowie die aufzutragende Menge. Verwenden Sie besser keine Kräutercremen/-Salben, da die darin enthaltenen ätherischen Öle die Haut reizen und eine Kontaktallergie auslösen können. Meiden Sie auch Seifen mit einem pH-Wert von 7+ sowie enge Kleidung und grobe Textilien.

Bei Juckreiz und/oder ersten Anzeichen einer Hautentzündung verwenden Sie lokale entzündungshemmende Mittel. Je ausgeprägter die Entzündung, desto schwieriger und langwieriger wird die Behandlung.

Preisliste

    • Dermatologische Untersuchung60 € Dermatologische Untersuchung im Rahmen einzelner Hautkrankheiten.
    • Erweiterte dermatologische Untersuchung (mehrere Diagnosen)80 €
    • Dermatologische Kontrolluntersuchung40 do 60 €

Ergebnisse